"Ein unvergeßliches Gesicht des deutschen Films"

Günter Lamprecht wird mit dem Herbert Strate Preis 2007 ausgezeichnet

Eine Meldung der Filmstiftung NRW

Foto © Filmstiftung NRW

Herbert Strate-Preis an Günter Lamprecht


Der Herbert Strate-Preis 2007 geht in diesem Jahr an den Schauspieler Günter Lamprecht. Das entschied die Jury, der Schauspielerin Veronica Ferres, Kinobetreibe­rin Margarete Papenhoff, der Vorstandsvorsitzender des Hauptverbands Deutscher Filmtheater Thomas Negele und Filmstiftungs-Geschäftsführer Michael Schmid-Ospach angehörten.

Vergeben wird der mit 20.000 Euro dotierte Herbert Strate- Preis 2007 am 21. November im Rahmen der Verleihung der Jahresfilmprogramm-Prämien der Filmstiftung NRW im Düsseldorfer Savoy Theater.

Mit dem Herbert Strate-Preis erinnern der HDF Kino e.V. und die Filmstiftung NRW an den in Hagen geborenen Herbert Strate, der im März 2004 im Alter von 82 Jahren gestorben ist. Verdienste um den deutschen Film hatte sich der Kinobetreiber u. a. als langjähriger Präsident der FFA und des Hauptverbands deutscher Filmtheater er­worben. Die bisherigen Preisträger des Herbert Strate-Preises waren Sönke Wortmann, Tom Tykwer, Uschi Reich und Heiko R. Blum.

Der Schauspieler Günter Lamprecht erhält den Preis für, so die Jury, „die besondere Leistung, mit der ein Schauspieler einen Film prägt und ‚unsterblich’ macht. Günter Lamprecht, der bedeutendste Schauspieler von R. W. Fassbinder, ist ein Mann, der im Kino und TV gleichermaßen Erfolg gehabt hat – ein Vorbild dafür, dass diese beiden Medien sich ergänzen können und nicht gegeneinander stehen.“ Günter Lamprecht spielte u. a. den Franz Biberkopf in „Berlin Alexanderplatz“ oder „Die Ehe der Maria Braun“ von Fassbinder, aber auch in Filmen wie „Comedian Harmonists“ von Joseph Vilsmaier und zahlreichen Fernsehproduktionen. „Durch seine außerordentliche Lein­wandpräsenz und die Intensität seiner Darstellung ist er ein unvergessliches Gesicht des deutschen Films geworden.“


Mit dem Herbert Strate-Preis werden Menschen ausgezeichnet, die sich wie der Namensgeber Strate besondere Verdienste um die deutsche Filmkultur und -wirtschaft erworben oder sich durch langjähriges Engagement für die Präsentation des deutschen Films in den Kinos hervorgetan haben.