Uraufführung heute!

"Olga La Fong" - Die erste Sparoper der Musikgeschichte wird der Welt am 8.5.07 in der Galerie Epikur präsentiert

von Eugen Egner/sonorfeo


© sonorfeo


Das Warten hat nun ein überschaubares Ende!

Eugen Egner und sonorfeo präsentieren:

die Welturaufführung der ersten Sparoper „Olga La Fong“

Heute, am 8. Mai um 20 Uhr werden wir das Werk in der Wuppertaler Galerie Epikur  der Öffentlichkeit vorstellen.


In einer geschichtlichen Epoche, die, abgesehen vom drohenden Weltuntergang, von nichts stärker bestimmt wird als vom Sparen, ist es nur konsequent, diesem Umstand im Bereich der Kultur, wo fast so inbrünstig gespart wird wie im Sozialen, ausdrücklich programmatische Dominanz zuzubilligen. In Verfolgung dieses Ziels gehen sonorfeo (Matthias Nahmmacher-Fl, Ulrike Nahmmacher-Vl, Bettina Hagedorn-Vc)  und Eugen Egner weiter, als je ein zu Sparmaßnahmen gezwungenenes Ensemble


Eugen Egner - Foto © Frank Becker
gegangen sein dürfte. „Olga La Fong“ ist als veritable Sparoper konzipiert. Sie kommt ohne Sänger und Arien aus, es gibt nur ca. zweieinhalb Sprecher, und der Orchesterapparat ist radikal auf vier Instrumentalisten reduziert. Die Zusammenarbeit von sonorfeo mit Eugen Egner, dem einzigen echten Groteskenschreiber deutscher Zunge, hat eine Oper der Sonderklasse ergeben. Mit dem Librettisten selbst an der E(gner)-Gitarre mutiert sonorfeo zu einem Klanggebilde, das egnerschen Welten entsprungen zu sein scheint. Es entsteht ein Sound, der es in sich hat. Wir freuen uns, daß wir David Becher nicht allzu lange bitten mussten, uns als Sprecher zu unterstützen.

„Olga La Fong“, die von sich selbst sagte: „Ich bin Olga La Fong, so ein Mädchen gibt es kaum noch einmal“, wird nun endlich uraufgeführt!  Und das zu einem Sparpreis von 7,99 €!


© 2007 Eugen Egner

Da die Handlung noch in keinem Opernführer zu finden ist, hier noch einmal in aller Kürze: 
Jemand soll zu Olga La Fong reisen, um ein Foto von ihr zu machen, versucht dies auf seltsame Weise und scheitert auf noch seltsamere Weise.


Die Galerie Epikur findet sich in der Friedrich Engels Allee 165.
Eine Anfahrtsskizze findet sich auf www.galerie-epikur.de 
Weitere Informationen unter: www.sonorfeo.de

Kommet zuhauf!

Redaktion abermals: Frank Becker