Entscheidung über Zukunft des Wuppertaler Schauspielhauses im Januar 2011

Gutachten wird am 23. Juni präsentiert

von Andreas Rehnolt

Foto © Frank Becker
Entscheidung über Zukunft des
Wuppertaler Schauspielhauses im Januar 2011
 
Wuppertal - Die Entscheidung über die künftige Struktur der Wuppertaler Bühnen und damit über die Zukunft des von der Schließung bedrohten Schauspielhauses soll nach Angaben der Stadt in der ersten Ratssitzung des kommenden Jahres getroffen werden. Ein von der hoch verschuldeten Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten einer Beratungsfirma wird am 23. Juni bei der Sitzung des Kulturausschusses öffentlich präsentiert werden, so die Leiterin des Presseamtes der Stadt, Martina Eckermann soeben in einer Pressemeldung.
 
Bis zum Ende des laufenden Jahres soll in der bergischen Metropole eine breite politische und öffentliche Diskussion darüber geführt werden, "wie viel Theaterkultur sich eine Stadt in der wirtschaftlichen Situation Wuppertals dauerhaft noch leisten kann", hieß es in der Mitteilung weiter. Die unter einem Haushaltssicherungskonzept stehende Stadt ist mit 1,8 Milliarden Euro verschuldet und plant drastische Einsparungen beim Theater. Nach den bisherigen Plänen soll das unter Denkmalschutz stehende Schauspielhaus künftig nicht mehr als Spielstätte zur Verfügung stehen. Gegen diese Pläne hatte es seit dem Herbst letzten Jahres immer wieder Protestaktionen in der Stadt gegeben.