We┬┤ll Remember You

The Elvis Presley Connection Vol.3

von Frank Becker

We´ll Remember You
 
Elvis-Songs in spannenden Cover-Versionen
 
Elvis Presley ist aktuell durch seine von Baz Luhrman gedrehte Film-Biographie ja wieder in aller Munde, da fällt der dritte Teil der Bear Family Elvis-Story auf fruchtbaren Boden. Apropos fruchtbarer Boden: das waren Elvis´ Songs für viele US- und internationale Stars seiner Zeit – und vice versa. Denn auch Elvis Presley ließ sich gerne von gelungenen Versionen bekannter Songs inspirieren. Bear Family Re-Producer Marc Mittelacher hat für dieses Album ganz feine, delikate 35 Titel (na ja, es gibt auch Ausnahmen wie „Guadalajara“ von  Irma Vila Y Su Mariachi, „Girls, Girls, Girls“ von den Coasters oder „Memphis Tennessee“ von den Chavis Brothers) in Versionen namhafter Pop-Künstler zusammengestellt, wie man sie in dieser Form woanders nicht wird finden können.
 
Bear Family schreibt dazu: „Die Musik von Elvis, seine Live-Auftritte, seine Hollywood-Filme: all das war einzigartig und hat Generationen von Musikern beeinflußt. Erstaunlicherweise verringerte sich sein Einfluß auf die Musikwelt der 1960er Jahre kaum, trotz der Beatles und Rolling Stones. Gleichzeitig zeigt diese Zusammenstellung, wie Elvis Presley selbst durch andere Musiker beeinflußt wurde! In dieser dritten Ausgabe geht es um seine Schaffensperiode von 1962 bis 1966, Coverversionen und Originale in chronologischer Reihenfolge, so wie Elvis sie seinerzeit aufnahm.
Einige der oftmals seltenen Aufnahmen erscheinen zum ersten Mal auf CD! Wir haben rare Versionen von Elvis-Songs von Rikki Henderson, Les Carle oder Wayne Harris auf britischen und amerikanischen Low-Budget-Labels gefunden. Berühmte Kollegen aus den Bereichen R&B (The Coasters, The Clovers, LaVern Baker und Clyde McPhatter), Country Music (Marty Robbins, The Browns) und Rock 'n' Roll (Jerry Lee Lewis, Terry Stafford, The Chavis Brothers und dem Elvis-ähnlichen Stimmwunder Ral Donner) sind ebenfalls zu hören. Neben seltenen Coverversionen etwa von Skip Arne and The Dukes sind auch eine Reihe rarer Demos enthalten, die damals exklusiv für Elvis aufgenommen wurden und dementsprechend aufschlußreich sind. Einige davon wurden explizit für die Soundtracks seiner Filme geschrieben und u. a. von Don Robertson oder Otis Blackwell eingespielt.“

Es ist ein ebenso spannendes wie unterhaltsames Wiederhören mit den großen Pop-Stars (siehe Auflistung unten) der Elvis Presley-Ära. Besonder Dank gebührt Marc Mittelacher für die Aufnahme von Ketty Lesters seelenvoller Interpretation von „Love Letters“, die vom April 1962 an (Platz 4) zehn Wochen in den Britischen Charts stand, davon sechs in den Top Ten. In den Elvis-hörigen USA und auch in Deutschland blieb Ketty Lester unbeachtet, obwohl der BFN diesen traumhaften Song damals rauf und runter gespielt hat.
Die CD enthält im Digipack ein 36-seitiges farbiges Booklet mit vielen seltenen Fotos, Plattencovern und Illustrationen, sowie einen ausführlichen informativen Begleittext zu jedem einzelnen Song, geschrieben von dem deutschen Elvis-Presley-Experten Helmut Radermacher.
 
The Elvis Presley Connection Vol.3
© 2022 Bear Family, 1962-1966 - CD Digipack, digitally remastered

1. Rikki Henderson: Kiss Me Quick - 2. Skip Arne & The Dukes: Angel - 3. Johnny Holiday: Follow That Dream - 4. Don Robertson: I Met Her Today - 5. Les Carle: King Of The Whole Wide World - 6. Les Carle: Home Is Where The Heart Is - 7. Les Carle: Riding The Rainbow - 8. Terry Stafford: Suspicion - 9. The Coasters: Girls! Girls! Girls! -part II - 10. Otis Blackwell: One Broken Heart For Sale - 11. Tippie & The Clovers: Bossa Nova Baby - 12. P.J. Proby: Fun In Acapulco (Demo) - 13. Irma Vila Y Su Mariachi: Guadalajara - 14. Wayne Harris: (You're The) Devil In Disguise - 15. Roger Douglass: Never Ending - 16. Don Robertson: What Now, What Next, Where To (Demo) - 17. The Spiders: Witchcraft - 18. Don Robertson: Love Me Tonight (Demo) - 19. The Chavis Brothers: Memphis, Tennessee - 20. Mort Shuman: Viva Las Vegas (Demo) - 21. Jerry Lee Lewis: What'd I Say - 22. La Vern Baker & Jimmy Ricks: You're The Boss - 23. Ray Pilgrim & The Beatmen: Kissin' Cousins - 24. The Coasters: Little Egypt (Ying-Yang) - 25. Ral Donner: Poison Ivy League - 26. Kenny Karen: My Desert Serenade (Demo) - 27. The Browns: How Great Thou Art - 28. The Clovers: Down In The Alley - 29 - Ketty Lester: Love Letters - 30. Marty Robbins: Where Could I Go But To The Lord - 31. Clyde McPhatter: Come What May - 32. The Drifters: Fools Fall In Love - 33. Kui Lee: I’ll Remember You - 34. Gerald Nelson: The Love Machine (Demo) - 35. Patti Page: You Don’t Know Me
Gesamtzeit: 1:19:44
 
Weitere Informationen: www.bear-family.com