Auftaktveranstaltung zu "Wuppertal liest ein Buch" ein voller Erfolg
Tessa Mittelstaedt las und begeisterte: Publikum, Autorin und Oberbürgermeister
Auftakt aus dem Bilderbuch
Die Schaupielerin Tessa Mittelstaedt verlieh den Personen des Romans "Türkischrot" bei der Lesung am Samstagabend Gestalt, Charakter und Stimme.
Das Publikum lag ihr zu Füßen. So gelungen war die lebendige Lesung, daß sogar Christiane Gibiec, die Autorin des Krimi-Klassikers, noch zehn Jahre nach dem ersten Erscheinen ihres Erfolgsromans neue Facetten des Textes und der von ihr erfundenen und brillant recherchierten Figuren entdecken konnte. Man war hin- und hergerissen, wen man nun im Auge behalten sollte: die Autorin, die Mal um Mal herzliche, offene Begeisterung zeigte oder die schöne Schauspielerin, die mal säuselte, dann wieder derb volkstümlich daher kam, mit französischem Akzent sanft gurrend verführte oder als Vorarbeiter Bremkamp grob polterte. Es war der berühmte Film im Kopf, der entstand, als Tessa Mittelstaedt zwei Kapitel des historischen Krimis vorstellte. Das genossen in vollen Zügen mit Christiane Gibiec, der eloquenten Moderatorin des Abends Ingrid Müller-Münch und Oberbürgermeister Peter Jung, der sich ganz besonders über das Wiedersehen mit der streitbaren Schauspielerin freute, die gut 150 Zuhörer in der bis auf den letzten Platz besetzten Gemarker Kirche, darunter u.a. der Schauspieler Hans Richter, der Dramatiker und Romancier Karl Otto Mühl und die Schauspielerin Petra Koßmann. Zwischen die beiden Kapitel hatten die Veranstalter, für die Michael Okroy die gelungene
Tessa Mittelstaedt bewältigte nach der Geräuschattacke mit Bravour den zweiten Teil ihrer Lesung, in dem es nach der hautnahen, intensiven Schilderung der verzweifelten Trunksucht der
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