Gestaltung statt Hype:
Wie KI NRW voranbringt
Interview
„Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“ ist der Titel der Enquetekommission, in der Sie beide als Sachverständige mitarbeiten. Was reizt Sie an der Mitwirkung?
Prof. Heuer: Forschung macht sehr viel Spaß, deswegen bin ich Professor geworden. Aber wir wollen ja auch, daß die Gesellschaft etwas davon hat. In diesem Sinne ist die Teilnahme an der Enquetekommission natürlich eine große Chance. Ich verfolge das Thema KI schon seit Jahren und es gibt dabei interessante Positionen. Einerseits hat KI ein wahnsinniges Potential und es ist total spannend, was damit möglich ist. Andererseits sehe ich, daß da ganz viel Hype ist, der zum Teil nicht wirklich gerechtfertigt ist. Und natürlich gibt es viele Glücksritter, die jetzt schnelles Geld machen wollen. Ich glaube, daß ich meinen Teil dazu beitragen kann, das Gute vom Schlechten zu unterscheiden. Das ist meine Kernmotivation. Ich glaube, daß Menschen, die KI nutzen, gegenüber denen, die keine KI nutzen, einen deutlichen Vorteil haben. Und ich denke als Wissenschaft und Politik müssen wir sicherstellen, daß alle von KI profitieren.
Prof. Meisen: Anfangs habe ich durchaus gezögert und mich gefragt, welchen Beitrag ich überhaupt leisten kann. Gleichzeitig war ich aber sofort neugierig, diesen Prozess aus nächster Nähe mitzuerleben. Mit etwas Abstand wurde mir klar, daß ich Einblicke in Forschung, Anwendung und Transfer habe, die sich gut ergänzen und die ich in die Enquetekommission einbringen möchte.
Mich interessiert dabei sowohl, was KI prinzipiell leisten kann, als auch, was davon unter realen Bedingungen tatsächlich funktioniert. Diese Verbindung von Grundlagen und Anwendung zeigt sehr schnell, daß technische Leistungsfähigkeit allein nicht genügt. Eigenschaften wie Verlässlichkeit, Robustheit und Transparenz sind zentrale Anforderungen. Aus dieser Perspektive heraus wird deutlich, daß die Gestaltung von KI immer auch Entscheidungen darüber beinhaltet, welche Systeme wir entwickeln, wofür wir sie einsetzen und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind.
Schauen wir auf das NRW-Motto „Von der Kohle zur KI“. Wo steht das Bundesland auf diesem Weg und welche Rolle kommt der Kommission dabei zu?
Prof. Meisen: Wir reden uns schlechter als wir wirklich sind. Deutschland und NRW verfügen in der KI-Forschung über eine starke wissenschaftliche Basis und international anerkannte Expertise. Trotz geringerer Investitionen im Vergleich zu globalen Spitzenstandorten erzielen wir beachtliche Ergebnisse in der Forschung.
Was uns bislang weniger gut gelingt, ist die nachhaltige Integration in industrielle Prozesse, Geschäftsmodelle und Strukturen, die auch zu unseren gesellschaftlichen Vorstellungen passen. Genau hier liegen große Potenziale, die wir bislang noch nicht ausreichend ausschöpfen.
Dafür braucht es auch einen Mentalitätswechsel. Wir dürfen nicht darauf warten, daß andere vorangehen, Fehler machen und wir es später besser umsetzen. Diese Haltung hat in der Vergangenheit funktioniert. Das ändert sich aber in einer Zeit, in der Innovationszyklen extrem kurz sind. Gerade angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage sehe ich die Gefahr, wieder vorsichtiger zu werden, dabei müssen wir gerade jetzt mutig gestalten und vorangehen.
Prof. Heuer: Ich sehe das ähnlich und denke auch, daß das Bundesland stark aufgestellt ist. Wir haben sehr gute Universitäten, mit tollen Studierenden und Doktoranden. Wir haben sehr viele visionäre Unternehmen. Die Diskussion sollte meiner Meinung nach nicht sein: „Wer ist der oder die Größte?“ Sondern: „Wie können wir alle sinnvoll zusammenarbeiten und was haben die Bürger am Ende davon?“
Für mich ist die Enquetekommission vor allem dafür da, die Weichen zu stellen. Wir wollen verstehen, was wir jetzt tun müssen, damit wir in den nächsten fünf, zehn und zwanzig Jahren wirklich von KI profitieren können. Was muß man dafür eigentlich machen oder vermeiden? Wo muß man Geld in die Hand nehmen? Wo Regularien anpassen? Vielleicht gibt es Sachen, bei denen bündeln klüger ist. Nicht jede Firma hat ein eigenes Kraftwerk, es gibt ein Stromnetz für alle. Die Kommissionsarbeit wird zeigen, wo man am Ende gemeinsam vielleicht stärker ist.
Wie lief das erste Jahr der Enquetekommission, wie gestalten Sie die Arbeit dieses Gremiums mit und welche Herausforderungen und Chancen nehmen Sie dabei wahr?
Prof. Heuer: Die Arbeit läuft im Grunde so: Man liest sehr, sehr viel und stellt Fragen. Zu den einzelnen Themensitzungen laden wir zusätzliche Sachverständige ein. Ihnen können wir im Vorfeld Fragen stellen, die sie schriftlich beantworten. In den Sitzungen können wir dazu dann weitere Fragen stellen. Im Anschluß gibt es immer ein Protokoll und das ist die Datengrundlage für einen Abschlußbericht mit Handlungsempfehlungen, den wir am Ende der zweijährigen Kommissionsarbeit vorlegen. Als Sachverständige haben wir für den Bericht auch eine gemeinsame Definition für KI entwickelt und an einem Hintergrundkapitel geschrieben, das beschreibt, was gerade eigentlich der Status quo ist, um eine gemeinsame Grundlage zu haben.
Über diese zentrale Arbeit hinaus unterhält man sich natürlich auch mit den Abgeordneten, teilt seine eigenen Forschungsergebnisse und Hinweise zu interessanten Beiträgen, deren Inhalte die Mitglieder der Kommission unserer Meinung nach kennen und berücksichtigen sollten. Hinzu kommen Informationsreisen. Wir waren zum Beispiel bei Microsoft, Google und dem Deutschen Forschungszentrum für KI in Berlin, haben uns berichten lassen, was die sich so vorstellen, aber auch kritische Fragen zurückgestellt. Nicht alle Forderungen sind gleich leicht umzusetzen. So sehe ich unsere Rolle auch darin, den Abgeordneten mit den richtigen Detailfragen die technische Einordnung zu erleichtern. Wir haben die Expertise, um Zusammenhänge sichtbar zu machen und so auch auf möglicherweise nicht so kluge Entscheidungen hinzuweisen.
Prof. Meisen: Natürlich war das erste Jahr auch davon geprägt, die Abläufe einer Enquetekommission zu verstehen und einen Modus für die Berichtsarbeit zu entwickeln. Wichtig ist ja, daß man gemeinsam an einer Perspektive arbeitet, die die Kommission als Ganzes trägt.
Im Verlauf des ersten Jahres hat sich gezeigt, daß sich über unterschiedliche Anwendungsfelder hinweg zentrale Themenkomplexe herauskristallisieren. Unabhängig davon, ob wir über KI in der Bildung, im Mittelstand oder in der Verwaltung sprechen, spielen Fragen nach Regulierung, Infrastruktur oder Kompetenzen immer wieder eine zentrale Rolle. Die Herausforderung besteht darin, die Konkretisierung zu leisten: zu klären, was etwa „Infrastruktur“ oder „Rahmenbedingungen“ im jeweiligen Fall tatsächlich bedeuten und wo die spezifischen Herausforderungen liegen. Auf diese Weise gelingt es, in den Diskussionen die notwendige inhaltliche Tiefe zu erreichen.
Was sind über die Kommissionsarbeit hinaus Ihrer Meinung nach wichtige Punkte, damit der Wandel zur Digitalregion gelingt?
Prof. Heuer: Wir müssen KI insgesamt besser verstehen, dann können wir sie auch gestalten. Stellen Sie sich vor, es gäbe die Begriffe Fahrrad, Auto und Raumschiff nicht. Es gäbe nur den Begriff Fortbewegungsmittel. Und nun kommen Leute in einen Laden, die bräuchten eigentlich ein Fahrrad, bekommen aber einen SUV verkauft und das zum Preis eines Raumschiffs. Das ist die aktuelle Situation im Bereich Künstliche Intelligenz. Mir geht es in der Enquetekommission darum, den Abgeordneten im Landtag und allen Menschen in NRW ein realistischeres Bild von KI zu vermitteln: Was bringt wirklich etwas, und was sind nur große Versprechen ohne Substanz?
Aktuell fehlt es an Verständnis und an Leuten, die KI kritisch einordnen können. Darum braucht es uns als Wissenschaftler. Ich glaube wirklich, daß wir mit Hilfe von KI hohe Produktionsgewinne erzielen können. Und ich glaube auch, daß wir eine flächendeckende Nutzung von KI datenschutzkonform und datensparsam hinbekommen können.
Prof. Meisen: Aus meiner Sicht geht es vor allem darum, den Wandel aktiv und selbstbewußt zu gestalten. Dazu gehört, wieder mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und Erfolge sichtbar zu machen. Gleichzeitig sollten wir uns nicht zu schnell auf sehr allgemeine Erklärungen wie fehlende Infrastruktur, Regulierung oder Bürokratie zurückziehen. Diese Themen sind real, aber sie begleiten uns schon lange, auch weit vor der aktuellen KI-Debatte, und sie sollten uns nicht davon abhalten, Exzellenz anzustreben.
Der Weg zur Digitalregion ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. Ein solcher Prozeß braucht nicht nur Tempo, sondern vor allem Verlässlichkeit und die Gewissheit, auch schwierige Phasen überstehen zu können. Dieser Aspekt kann durch Risikokapital realisiert werden. Es kann gezielt in entscheidenden Momenten genutzt werden, gibt Rückhalt und ermöglicht es, jungen Unternehmen mit Unsicherheiten umzugehen. Vergleichbar mit Traubenzucker im Sport gibt es den notwendigen Schub, wenn die Kräfte nachlassen. In Deutschland ist diese Art der Absicherung weniger ausgeprägt, auch wenn in den letzten Jahren das Volumen zugenommen hat. Wir müssen besser verstehen, warum Zurückhaltung besteht, sowohl auf Seiten der Unternehmen als auch bei den Kapitalgebenden, und daraus konkrete Maßnahmen ableiten und Anreize schaffen.
Zu welchen Meilensteinen auf dem Weg können und wollen Sie konkret mit Ihrer Forschung einen Beitrag leisten?
Prof. Heuer: In meiner Forschung geht es um menschenzentrierte Künstliche Intelligenz. Wir fragen, wie man KI vertrauenswürdig gestalten kann. Unserem Verständnis nach ist das auf drei Wegen möglich: durch Verständnis, durch Kontrolle und durch Mitgestaltung. Wir haben zum Beispiel ein großes Projekt, das dieses Jahr startet, in dem wir einen Chatbot entwickeln wollen, mit dem Menschen Falschinformationen wie Fake News selbstständig prüfen können. Der Gedanke: Wenn sie online etwas sehen, können sie mit dem Chatbot reden und er hilft ihnen, zu verstehen, ob die Informationen wahr oder falsch sind. Wir wollen wissen, funktioniert das, wenn ja wie gut und wo kann man es einsetzen?
Wenn wir dahin kommen wollen, daß alle Menschen von KI profitieren, dann braucht es Vertrauen in die Technologie. Um das aufzubauen, müssen wir Nutzer tief und nachhaltig in die Entwicklung von KI-Systemen einbinden. Wir entwickeln zum Beispiel Tools für Journalisten, damit die von KI profitieren. Wir gucken uns aber auch die Leute an, die von KI bedroht werden. In einer aktuellen Studie untersuchen wir die Frage: Wie ist das eigentlich für Künstler, wenn KI deren Lebensgrundlage wegnimmt, welche Unterstützung brauchen die?
Prof. Meisen: Mein Credo ist, von den Grundlagen konsequent in den Transfer und die Anwendung zu kommen. Genau das verfolgen wir bei mir am Lehrstuhl. Dabei geht es nicht darum, bestehende KI-Lösungen zu übernehmen, sondern neue, erweiterte Methoden zu erforschen und zu entwickeln, die zeigen, wie sich Arbeitsprozesse auch unter komplexen Rahmenbedingungen, etwa in Bezug auf Datenschutz und Ethik, verbessern lassen.
Ein passendes Beispiel sind unsere Projekte zur automatisierten oder teilautomatisierten Qualitätsbewertung in der Produktion, bei denen KI als Unterstützungssystem eingesetzt wird. Mit unserer Forschung wollen wir hier vor allem befähigen: aufzeigen, welche Potenziale realistisch sind, wie solche Systeme in bestehende Abläufe integriert werden können und wo ihre Grenzen liegen. Indem aktuelle Forschung gezielt in die Praxis eingebracht wird, lassen sich Unsicherheiten abbauen, bei Unternehmen ebenso wie bei den Mitarbeitern. Ziel ist nicht, ein Verfahren zu präsentieren, das unter Laborbedingungen funktioniert, sondern gemeinsam zu lernen, wie KI-Systeme im realen Betrieb genutzt, akzeptiert und weiterentwickelt werden können.
Das zweite Arbeitsjahr der Kommission läuft aktuell: Wann würden Sie die Kommissionsarbeit am Ende als Erfolg bezeichnen?
Prof. Meisen: Für mich wäre die Kommissionsarbeit dann erfolgreich, wenn wir zu konkreten Handlungsempfehlungen kommen. Wichtig ist mir, daß wir uns dabei nicht von den immer gleichen Grundsatzdebatten ausbremsen lassen. Ich bin überzeugt, daß wir auch unter den aktuell gegebenen Rahmenbedingungen tragfähige Antworten finden und Fortschritte erzielen können und dies punktuell auch schon tun.
Es geht nicht nur darum zu zeigen, was KI kann, sondern Wege aufzuzeigen, wie sich Investitionen in diese Technologie auch langfristig auszahlen.
Gleichzeitig sollte der Bericht nicht den Anspruch haben, für die nächsten sieben Jahre ein festes Drehbuch vorzugeben. Was wir brauchen, sind Leitplanken und eine gemeinsame Orientierung, die anerkennt, daß KI-Entwicklung ein kontinuierlicher Prozess ist. Strategien müssen anschlußfähig bleiben und Raum lassen, auf neue Entwicklungen zu reagieren. Technologische Umbrüche wie die Veröffentlichung von ChatGPT im Jahr 2022 werden auch in Zukunft kommen, und wir müssen in der Lage sein, sie in unseren weiteren Weg zu integrieren. Wenn es gelingt, genau dieses Verständnis zusammen mit einer klaren Vision zu transportieren, dann würde ich die Arbeit der Kommission als Erfolg bezeichnen.
Prof. Heuer: Ja, es geht darum, eine Vision zu entwickeln, auf die man hinarbeiten kann. Und es geht darum, die Menschen langfristig für das Thema zu sensibilisieren, aber auch zu begeistern. Die Erwägung ist ja, daß viele von den Abgeordneten, mit denen wir heute in der Enquetekommission sitzen, noch lange Zeit im Landtag sind und das Thema KI über Jahrzehnte aktiv mitgestalten werden. Meine Aufgabe, so wie ich sie verstehe, ist, daß wir Richtungsentscheidungen treffen und Empfehlungen machen, die über eine bestimmte Art von KI hinausgehen. Mir geht es nicht nur um ChatGPT und generative KI, sondern um viel mehr – am Ende des Tages geht es um Digitalisierung und Demokratie.
Das Interview führte Marylen Reschop.
Enquetekommission
Enquetekommissionen sind vom Deutschen Bundestag oder von einem Landesparlament eingesetzte überfraktionelle Arbeitsgruppen, die umfangreiche und bedeutsame Sachkomplexe lösen sollen, in denen unterschiedliche rechtliche, wirtschaftliche, soziale oder ethische Aspekte abgewogen werden müssen. Sie bestehen aus Abgeordneten und Sachverständigen aus Wissenschaft und Praxis. Sie legen dem Parlament am Ende ihrer Arbeit Abschlußberichte vor, in denen die Arbeitsergebnisse in der Regel in Empfehlungen für die Gesetzgebung festgehalten sind.
Für die KI-Enquetekommission des Landtags NRW hat jede Fraktion einen Sachverständigen benannt. Sie begleiten die Sitzungen und sind unabhängig. Die Kommission startete im Januar 2025. Nach zwei Arbeitsjahren erfolgt der Abschlußbericht.
Anhörungen, Terminplan, Mitglieder: Ausführliche Informationen zur Enquetekommission „Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“ gibt es auf der Webseite des Landtags NRW.
Zu den Personen
Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen ist seit September 2018 Professor für Technologien und Management der Digitalen Transformation an der Bergischen Universität Wuppertal. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit dem modernen Informationsmanagement in einer zunehmend vernetzten Welt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung datengetriebener Systeme auf Basis von Machine-Learning- und Deep-Learning-Methoden, die gezielt für industrielle Anwendungen unter realen Einsatzbedingungen konzipiert sind.
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit bringt Tobias Meisen seine Forschung regelmäßig in anwendungsnahe Kontexte ein. Diese Erfahrungen aus dem Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis, unter anderem als Mitgründer der HotSprings GmbH, die später Teil von Accenture wurde, prägen seinen Blick auf die Entwicklung und den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft.
Prof. Dr.-Ing. Hendrik Heuer ist seit 2024 Professor für Design vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) und an der Bergischen Universität Wuppertal. Er erforscht mit seinem Team, ob und wie Nutzer Vertrauen in KI-Systeme aufbauen können. Ziel ist es, neue soziale Medien von und für Nutzer zu entwickeln. Es werden Prinzipien einer vertrauenswürdigen Künstlichen Intelligenz erarbeitet, technisch umgesetzt und in praktischen Anwendungsfeldern gemeinsam erprobt.
Reaktion Musenblätter: Frank Becker
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