Aus aktuellem AnlaƟ

Ein Kommentar

von Anton Cupak und Frank Becker

Es reicht!
 
In der Silvesternacht haben sich im und um den Kölner Bahnhof, auf der Reeperbahn in Hamburg und möglicherweise auch anderenorts Hunderte bis Tausende von augenscheinlich aus arabischen Ländern Nordafrikas stammende junge Männer versammelt, vor den Augen der Öffentlichkeit in größeren Gruppen einzelne Frauen umringt, überfallen, massiv sexuell belästigt – es soll in Köln sogar zu zwei Vergewaltigungen gekommen sein – bestohlen und beraubt. Es ist zu Hunderten von schweren Straftaten gekommen. Wie sich jetzt langsam herausstellt, hat die Polizei in Köln Opfern nicht geholfen, den Bahnhof lediglich geräumt, also alle Tatverdächtigen vom Tatort weggeschickt, ohne Personalien aufzunehmen, Mobiltelefone sicherzustellen oder Festnahmen zu tätigen.

In der sonst so sensationsgeilen Presse war trotz vieler Strafanzeigen zunächst so gut wie nichts über dieses offenbar organisierte vielfache Massenverbrechen zu lesen, das außer den oben beschriebenen Tatbeständen auch den des schweren Landfriedensbruchs erfüllt. Die Grünen kommentierten das Geschehen nicht, die Vorsitzende Claudia Roth lieferte im WDR-Interview ein klägliches Bild des peinlich hilflosen Herumstotterns und Herunterspielens ab, und von Regierungsseite ist nichts zu hören. Die Kölner Polizei schiebt aus „Zuständigkeitsgründen“ die Verantwortung auf die Bundespolizei ab, die „auf Bahnhöfen zuständig sei“. Dort sei die Schuld an fehlenden Maßnahmen zu suchen, so der Polizeipräsident von Köln. Und NRW-Innenminister Jäger sieht ebenso keinen Grund, Verantwortung zu übernehmen.
 
 
Ein Kommentar dazu von Anton Cupak, Der neue Merker, Wien:
 
Ist die Polizei in Köln in einer Krise?
oder können sich die Frauen in Köln einfach nicht benehmen?
 
Man kann keine Vorverurteilungen treffen, zumal die Täter, die sexuelle und andere Übergriffe auf Frauen (auch Diebstahl und Raub waren darunter) begangen haben, nicht namentlich bekannt sind. Warum eigentlich nicht? Durfte die Polizei niemand festnehmen, damit dessen Identität nicht bekannt wird? Gab es eine politische Weisung, womöglich von allerhöchster Stelle? Wozu brauchen wir diese Begünstigung, zur Legendenbildung? Und genau das ist der Skandal. Ginge es nach mir, müßte der Polizeichef von Köln sofort seinen Hut nehmen – in Verantwortung für die Verantwortlichen.
Die Presse hat den unglaublichen Vorfall auch einige Tage total heruntergespielt. Also ist auch die Presse in der Krise!
Manchmal ist allerdings Schweigen Gold. Aus höchstem Kölner Politikermund wurde gestern eine Fibel mit Verhaltensempfehlungen für Frauen ausgegeben. Nach der sollen Frauen größeren Männeransammlungen großflächig ausweichen und überhaupt einen Sicherheitsabstand zu Männern halten. Nachdem die attackierten Frauen in der Silvesternacht überhaupt ausgegangen und noch dazu nicht unter Frauen geblieben sind, trifft sie also selbst Schuld! Anders ist dieser blödsinnige Versuch mit der Fibel nicht zu interpretieren.
Welch Macho hat diese  strohdumme Aktion vom Stapel gelassen. Frauen, wehrt Euch gegen solch einen Idioten!
Das Schlimme: Kein Macho, sondern die neu gewählte Kölner Oberbürgermeisterin hatte diese Idee!
Politiker in der Krise? Das ist wohl keine Frage mehr. Die Frage ist eher, wie diese Politiker wieder „die Kurve kratzen“.
Wäre ich an diesem Schlamassel mitschuldig, wüßte ich, was ich zu tun habe! Aber Politiker haben bekanntlich keinen „Genierer“!
 
 
Ein Kommentar unseres Chefredakteurs Frank Becker:
 
Wer diese Zeichen richtig deutet, muß zutiefst um den sozialen Frieden, unsere Bevölkerung und unsere abendländische Kultur besorgt sein. Wenn ein gesetzloser Mob in der Lage ist, jegliche Menschenachtung und alle Gesetze vor den Augen der Polizei und in aller Öffentlichkeit in den Dreck seiner Unkultur zu ziehen, wenn Frauen in unserem Land zu Freiwild einer „Kultur“ werden, die Frauen niedriger als Vieh einordnet, dann gute Nacht, Abendland! Auf diese häßliche Antwort auf unsere jubelnde „Willkommenskultur“ muß die ganze Schärfe des Gesetzes und die sofortige unnachsichtige und kompromisslose Ahndung folgen. Da darf es keine politisch taktischen Rücksichten geben.
 
In Köln, Hamburg oder vielleicht auch anderswo haben Männer, die als Gäste, Asylbewerber, Einwanderer aus islamischen Ländern der Wohlfahrt wegen in unser Land gekommen sind, jegliches Recht, alle Gesetze von abendländischer Kultur, die Achtung vor Frauen mit Füßen getreten und damit gezeigt, was sie von unserem Land halten, dessen Vorteile sie schamlos in Anspruch nehmen. Wir sind an einem Punkt angelangt, von dem aus es für diese Leute kein Zurück und kein Pardon geben darf. Schnelle Ermittlungen, öffentliche Benennung der Täter, optimale Strafen und/oder sofortige Ausweisung in ihre Herkunftsländer, Krisenstaaten oder nicht, sind unabdingbar. Diese Leute sind hier nicht mehr willkommen und mit Sicherheit weder integrierbar noch resozialisierbar.
Wo sind eigentliche die alternativen/grünen Frauenrechtlerinnen, die sonst so vehement die Rechte von Frauen einfordern, sich über „frauenfeindliche“ Werbung und ähnlichen Unfug echauffieren? Wo sind deren Demonstrationen gegen dieses himmelschreiende Unrecht? Ihr habt dieses Problem vor der Brust, nicht den albernen Gender-Kram.
Wo ist die Anteilnahme der Bevölkerung unseres Landes, die völlig zu Recht gegen die Gewalt protestiert, welche sich gegen Flüchtlinge richtet? Ist die Gewalt eines nordafrikanischen Mobs auf deutschen Straßen und Plätzen gegen Frauen in Euren Augen nur ein Kavaliersdelikt? Seid ehrlich, davor habt Ihr Schiß!

Wo bleibt eine deutliche Stellungnahme unserer längst mit ihrer Ausländerpolitik und an ihrem „Wir schaffen das!“ gescheiterten Kanzlerin, die den Unfug des aus anderen Gründen gescheiterten Bundespräsidenten Wulff vom „Islam, der zu Deutschland gehört“ nachplappert? Das sitzen wir mal aus. Es wird Ihnen nicht gelingen, Frau Merkel!
Da ist im Zusammenhang die oben erwähnte „Verhaltensfibel“ der nach einem rechtsextremen Attentat soeben erst genesenen Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein widerwärtiger Schlag ins Gesicht aller Opfer und aller Frauen schlechthin. Frau Reker, sollen Frauen in unserem Land jetzt vielleicht verschleiert gehen, um Männer nicht zu reizen? Knicken Sie vor dem radikalen Islam ein? Sind ab jetzt Vergewaltigungsopfer selber schuld, wenn sie sich in die Nähe von (möglicherweise muslimischen) Männeransammlungen begeben? Pardon, aber ist dieser Hirnriß vielleicht Folge des Attentats? Sie stellen alle unsere Rechte, Werte und Kulturgüter zur Disposition. Treten Sie sofort zurück und ordnen Sie Ihre Gedanken!
 
Und an die freiheitliche Presse“, die in diesem Zusammenhang erbärmlich aussieht: was hindert Euch, liebe Kollegen, Roß und Reiter zu nennen? Vor welchen staatlichen Direktiven knickt Ihr ein? Wer hat Euch einen Maulkorb angelegt – und vor allem: warum, und wieso nehmt Ihr das hin?
Wer kümmert sich eigentlich um die Opfer? Die Verbrechen der Silvesternacht gehören zum Schlimmsten, was man Frauen antun kann – das jetzt klein zu reden, wäre ebenso ein Verbrechen gegen deren Integrität wie die Straftaten selbst. Hier heißt es schonungslos aufzudecken.
Es sei allen Gutmenschen und Sozialromantikern in aller Deutlichkeit gesagt: Wir haben ein Problem. Deutschland hat ein Problem. Ein großes Problem. Jetzt solltet auch Ihr einmal aufwachen und Position beziehen, anstatt das rechten Hohlköpfen zu überlassen.
Natürlich muß der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers zurücktreten, und natürlich muß der Innenminister von Nordrhein-Westfalen Ralf Jäger zurücktreten, denn beide haben eklatant versagt, nicht nur in der Silvesternacht, sondern auch in ihren butterweichen Rechtfertigungen. Und laßt bitte nicht die über jedes Maß geforderten und schlecht ausgerüsteten und schlecht geführten Polizeibeamten als Prügelknaben herhalten. Es ist Zeit für Maßnahmen, Zeit, die Polizei personell und instrumentell erheblich aufzustocken, anstatt immer weiter Stellen abzubauen. Zeit ist jetzt auch für die Justiz, deutliche Zeichen zu setzen. Sofort und nicht erst nach endlos in die Länge gezogenen Verfahren. Verbrecher wie jene, die in der Silvesternacht unsere Bürgerinnen aufs Tiefste erniedrigt und verletzt, unseren Staat und unsere Polizei lächerlich gemacht haben, dürfen keine zweite Chance haben. Und sie müssen es sofort spüren.
 
Oder hat die Politik der von uns gewählten Volksvertreter" längst kapituliert? Geben wir uns in die Hand unkontrollierbarer anonymer Massen? Wie hilflos ist unser Staat eigentlich? Dürfen wir uns aufgrund der düsteren Vergangenheit Deutschlands immer noch nicht gegen von Ausländern begangenes aktuelles Unrecht wehren? Soll unser bisher funktionierendes Gemeinwesen in sich wegduckendem Chaos versinken?
 
Angesichts solcher Zustände und mir irgendwie bekannt erscheinender barbarischer krimineller Horden erlaube ich mir, tief beunruhigt, Max Liebermann zu zitieren, der angesichts des SA-Fackelzugs durchs Brandenburger Tor am 30. Januar 1933 sagte: „Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“