"La Strada" auch auf der Leinwand

Das filmforum Duisburg zeigt den Fellini-Film mit Giulietta Masina und Anthony Quinn aus dem Jahr 1955 parallel zur B├╝hnenauff├╝hrung in Moers

von Andreas Rehnolt

www.musenblaetter.de
La Strada – Das Lied der Straße auch im Filmforum Duisburg


Moers/Duisburg - Federico Fellinis "La Strada" von 1955 ist ein Wendepunkt des italienischen Neorealismus. Die Geschichte und ihre Figuren haben bei den Filmfestspielen in Venedig zu einer Spaltung zwischen Visconti- und Fellini-Anhängern geführt, die sogar fast in Gewalt eskalierte. Der Hauptvorwurf lag in einer "naiv konstruierten Handlung", die als "Kitsch" verurteilt wurde. Doch der Zauber der Geschichte um die naiv verträumte Gelsomina und den grobschlächtigen Zampanò hat Filmgeschichte geschrieben und Fellini mit seinem ersten Oscar belohnt. Bis heute faszinieren der Film und seine Handlung durch den parabelhaften Umgang mit einer kleinbürgerlichen Zirkuswelt, die statt Freiheit und Traum nur aus Gewalt und Einsamkeit zu bestehen scheint. Unvergessen sind die Hauptdarsteller des Films: Giulietta Masina und Anthony Quinn.

Im Rahmen der Reihe "Filmmuseum" zeigt das Duisburger filmforum unter der Überschrift "Italienischer Neorealismus" an zwei Abenden Fellinis "La Strada", nämlich am 15. und 19. Februar, jeweils 18.00 Uhr. Mit der Eintrittskarte des filmforum kann die Vorstellung der Bühnenfassung von Gerold Theobalt im Schloßtheater Moers zum ermäßigten Eintrittspreis besucht werden - diese ist im Februar am 15., 16., 22. & 24. Februar 2008, jeweils 19.30 Uhr, zu sehen.

www.filmforum.de
www.schlosstheater-moers.de