Japanische Filmtage ab 9. Januar in Düsseldorf

Ein Blick auf die japanische Eßkultur

von Andreas Rehnolt
„Das Zen-Tagebuch“ (Tsuchi O Kurau Jûnika Getsu) -  Von Yūji Nakae


Japanische Filmtage mit Blick auf die japanische Eßkultur 
ab 9. Januar in Düsseldorf
 
Die traditionsreiche Kulturveranstaltungsreihe dauert bis zum 25. Januar
und findet inzwischen zum 19. Mal statt
 
Düsseldorf - Unter dem Titel „Eyes on Japan“ finden ab dem kommenden Freitag in Düsseldorf die inzwischen 19. Japanischen Filmtage statt. Bei der diesjährigen Ausgabe liegt ein besonderes Augenmerk auf der Eßkultur des fernöstlichen Landes sowie dem Norden des Inselstaats. Das Thema Essen wird in seiner gesamten Bandbreite von der Ernte beziehungsweise Produktion der Lebensmittel bis hin zum Verzehr abgedeckt. 
Dabei finden die Charaktere zu sich selbst, wie im Film „Das Zen-Tagebuch“ oder zueinander, wie in dem Streifen „Takano Tofu“. Den Norden Japans erkunden die gezeigten Filme auf romantische Weise wie etwa in „Little Nights, Little Love“ oder in tiefer Naturverbundenheit wie in dem Streifen „Ainu Mosir“. Wie traditionell üblich bieten die Veranstalter zu einigen Filmen auch ein  Rahmenprogramm an, das  Kochdemonstrationen, Filmvorträge sowie Musikaufführungen umfaßt. 
 
Die Japanischen Filmtage Düsseldorf „Eyes on Japan“ sind auch 2026 eine Veranstaltungsreihe, die seit 2007 vom Filmmuseum Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Generalkonsulat der NRW-Landeshauptstadt und dem Japanischen Kulturinstitut Köln organisiert wird. Sofern nicht anders angegeben, werden alle Filme im japanischen Original mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt.
 
Wer in der Zeit der Japanischen Filmtage in den Genuß der Filme kommen möchte, kann sich auf der offiziellen Webseite das Programm anschauen und sieht, wo welche Streifen laufen werden. Vor allem an zwei Veranstaltungsorten werden die Filme der japanischen Filmtage gezeigt. Zuvor gibt es immer eine kurze Einführung in deutscher Sprache. Das ist einmal in der Black Box, dem Kino im Filmmuseum Düsseldorf in der Schulstraße, und einmal im Ibach-Saal des Stadtmuseums Düsseldorf in der Berger Allee.
Eintritt frei! Das Kartenkontingent ist begrenzt. Es ist keine Kartenreservierung möglich. Karten (max. zwei pro Person) können am Veranstaltungstag jeweils ab 11 Uhr an der Kinokasse abgeholt werden.
 
Kontakt: Filmmuseum Düsseldorf/Black-Box-Kino - Schulstraße 4 - 40213 Düsseldorf - Tel: 0211 - 8992232


Redaktion: Frank Becker