Duisburger akzente 2026
27. Februar bis 22. März 2026
Begegnungen – was uns trennt,
was uns verbindet
Kulturfestival Duisburger Akzente eröffnet heute mit
Texten von Bertolt Brecht und Musik von Hanns Eisler
Das traditionsreiche Kulturfestival Duisburger „Akzente“ eröffnet heute Abend unter anderem mit einer Veranstaltung im Theater der Ruhrgebietsstadt mit Texten von Bertolt Brecht und Live-Musik von Hanns Eisler. Der Abend mit dem Titel „Fremder als der Mond“ wird von Schauspielern und Musikern des Berliner Ensembles gestaltet, das 1949 von Brecht (1898-1956) gegründet wurde. „Fremder als der Mond“ verwebt Musikstücke von Hanns Eisler (1898-1962) und anderen mit Dichtungen und der autobiographischen Prosa Brechts zu einer musikalisch-fragmentarischen Lebenserzählung und steht auch am kommenden Sonntag auf dem Programm.
Die diesjährigen „Akzente“ finden bis zum 22. März statt und präsentieren neben Theater auch Ausstellungen, Lesungen und Diskussionen rund ums Motto „Begegnungen - Was uns trennt, was uns verbindet“ Dabei spiegeln sich auch die gesellschaftlichen Risse wider, die unsere Gegenwart prägen, so die Festival-Veranstalter im Vorfeld. Neben der Asyl-Debatte, der Klima-Krise geht es auch um die Problematik der Fake News und das anhaltende Erstarken rechter Positionen. Der Vergleich zur deutschen Geschichte vor einhundert Jahren, dem Zeitalter Brechts, sei dabei nicht zufällig, hieß es von der Festivalleitung.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte in seinem Grußwort zum Akzente-Festival: „Wenn Theater, Musik, Literatur, Bildende Kunst, Tanz und Diskurs zusammenkommen, dann entstehen neue Bilder einer Gesellschaft, die Unterschiede nicht als Trennendes, sondern als Bereicherung begreift, aus der sich Neues entwickeln kann.“ Das Zusammenleben und der Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Kultur sei seit jeher typisch für Nordrhein-Westfalen, so der Ministerpräsident.
Weitere Informationen: https://www.duisburger-akzente.de
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