Eine Stadt feiert ihr einzigartiges Verkehrsmittel
125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn
in Bild und Text vorgestellt
Er ist schon etwas ganz besonderes, ja weltweit einzigartiges, dieser 13.300 Meter lange futuristische Lindwurm, der seit 125 Jahren auf seinen 468 stählernen Stelzen die Stadt Wuppertal von Oberbarmen bis Vohwinkel durchmißt. Über dem Flußbett der Wupper, im Westen der Stadt in Höhe der Wohnzimmer der zweiten Etage über dem Straßenverkehr, durch das ausgedehnte Chemie-Werk Bayer, und im Zentrum Elberfelds mitten durch ein Haus – man kann verstehen, daß eine Schwebebahnfahrt ein absolutes Muß für Besucher Wuppertals ist.
Die Stadt Wuppertal, die zur Zeit der Errichtung dieses von Eugen Langen (1833-1895) genial erdachten Verkehrsmittels noch nicht in ihrer heutigen Form existierte – die Bahn verband erstmals die Städte Vohwinkel, Elberfeld und Barmen nahtlos miteinander - feiert derzeit das 125-jährige Bestehen der Schwebebahn, Sonderbeilagen der Tagespresse und Bücher zum Jubiläum sind zu bekommen, darunter der wunderbare Foto-Bildband aus dem Verlag klaes-regio mit annähernd 100 Fotos von Holger Klaes, mit historischem (zum Teil bisher noch nicht veröffentlichtem) Bildmaterial und mit Texten der Journalistin Gisela Schmoeckel und des ehemaligen Pressereferenten der Wuppertaler Verkehrsbetriebe, Michael Malicke. Dieses Team von ausgewiesenen Fachleuten steht für in seiner Opulenz derzeit einzigartigen, hochaktuellen Band über das weltbekannte Bauwerk.
Wir erfahren in deutscher und englischer Sprache Hintergründe der innovativen Anfänge, der Erfindung, Planung und Entstehung dieses einzigartigen, beliebten und unverzichtbaren Verkehrsmittels, bekommen Informationen über die 20 Stationen der Bahn, die bis heute, nur mit Unterbrechungen durch Kriegsschäden, Um- und Neubauten und fast unfallfrei den Personenverkehr in der Stadt schnell, kreuzungsfrei und sicher gemacht hat. Vertrauensvoll nutzen 80 000 Fahrgäste sie täglich für äußerst zeitsparenden und attraktiven Fahrten zu Zielen in der Stadt.
Zudem gibt es Informationen über Sehenswürdigkeiten, Museen und das Schwebodrom in der Nähe der Bahnhöfe sowie die von den Zügen aus zu sehenden „Murals“ – großformatige Fassadenmalereien. „Wer Wuppertal kennenlernen und verstehen möchte geht mit diesem Buch auf Schwebebahnfahrt!“, schreibt der Verlag dazu – und hat Recht. Das brandneue und in erstklassiger Qualität gemachte Buch ist sehr zu empfehlen und für einen geradezu lächerlich geringen Preis zu haben.
Eine kleine Anekdote am Rande: Als ich 1985 zum ersten Mal die Volksrepublik China bereiste, hatte ich ein Bündel Prospekte der Schwebebahn im Gepäck und verteilte sie auf Beijings, Shanghais und Xians Straßen an Leute, häufig ganze Gruppen, die mich wegen meines fremden Aussehens ansprachen (was oft vorkam, weil die VR China noch kein Reiseland war). Jedes Mal geschah das gleiche: man nahm das Faltblatt in die Hand, schaute aufmerksam hin - und drehte es um 180 Grad. Meine folgende gestenreiche Korrektur des kleinen Irrtums wurde stets mit großem Erstaunen und allgemeinem „Aaaah!“ aufgenommen.
„125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn“
Bildband – Fotos: Holger Klaes – Texte: Gisela Schmoeckel, Michael Malicke
© 2026 klaes-regio Fotoverlag, 124 Seiten, 24 x 22 cm quer, Hardcover mit Schutzumschlag 94 z.T. großformatigen Aufnahmen, zweisprachig DE/GB, Fadenheftung, 170 g/cm² Bilderdruck matt - ISBN: 9783965352681
16,80 €
Weitere Informationen: www.klaes-regio.com
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