Museum in Motion im Rex-Kino
Am kommenden Donnerstag startet die neue Kinoreihe „Museum in Motion“
mit dem Film-Klassiker „Metropolis“ im Rex-Kino in die neue Saison.
Ab 22. März feiert das Von der Heydt-Museum in einer großen Ausstellung die Wiederentdeckung eines der wichtigsten Maler der 1920er Jahre in Deutschland: Carl Grossberg (1894–1940). Sein Werk spiegelt wie kaum ein anderes den Fortschrittsgeist der Epoche wider, aber auch die Unsicherheiten und Ängste, die mit Industrialisierung und Technisierung, mit dem Leben in modernen Zeiten verbunden sind. Grossbergs Bilder sind heute – in einem Moment, in dem wieder neue Technologien uns herausfordern – aktueller denn je.
Die Kinoreihe des Kunst- und Museumsvereins im Wuppertaler Rex-Kino am Kipdorf, „Museum in Motion“, zeigt jeweils donnerstags um 18 Uhr drei filmische Meisterwerke, die genau in jenen Jahren erdacht und produziert wurden, in denen Grossberg seine faszinierenden Bilder schuf. Am Donnerstag, 12. März, 18 Uhr, geht es los.
Mit „Metropolis“ hat Regisseur Fritz Lang weit mehr als nur einen Genreklassiker des Science-Fiction-Films geschaffen. Seine visionäre Bildsprache wirkt bis heute nach. „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, ebenfalls von Lang inszeniert und einer der frühesten deutschen Tonfilme, ist ein fesselnder Krimi. Zugleich vermittelt er das Lebensgefühl in Berlin während der Weltwirtschaftskrise. „Modern Times“ schließlich, einer der großen Filme von Charlie Chaplin, handelt mit viel schwarzem Humor vom Kampf des Menschen mit Mechanisierung, Technisierung und Rationalisierung. Das Bild des Arbeiters, der buchstäblich zwischen und unter die Räder einer riesigen Maschine gerät, gehört zu den berühmtesten der Filmgeschichte.
Zu jedem Filmabend gibt es eine kleine Einführung durch Museumsdirektor Dr. Roland Mönig.
12. März: Metropolis (Fritz Lang, 1927)
9. April: M – Eine Stadt sucht einen Mörder (Fritz Lang, 1931) 21. Mai: Modern Times (Charlie Chaplin, 1933-36) Weitere Informatinen: www.von-der-heydt-museum.de
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