Wuppertaler Literatur Biennale 2026

Thema: »Die Wut«

Red./Bec
Wuppertaler Literatur Biennale 2026
 
7.-16. Mai
»Die Wut«
 
Begegnung mit zeitgenössischer Literatur
 
Die achte Ausgabe der Wuppertaler Literatur Biennale findet vom 7. bis 16. Mai 2026 statt und bietet ein ebenso umfangreiches wie hochinteressantes Programm. Thema diesmal: „Die Wut“. In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und Radikalisierung soll das Festival Wut nicht als destruktives Randphänomen, sondern in ihren verschiedenen literarischen Erscheinungsformen als vielschichtige kulturelle, politische und emotionale Kraft sichtbar machen.
 
Mit Autorinnen wie Navid Kermani, Susanne Kaiser, Lütfiye Güzel, Helga Schubert, Anja Kampmann, Verena Keßler, Dana von Suffrin und Clara Leinemann und unter Mitwirkung der Universität Wuppertal und des Wuppertaler Schauspiels bietet das Programm in mehr als 25 Veranstaltungen wieder eine Mischung aus etablierten und jungen literarischen Stimmen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die regionale Literaturszene vertreten unter anderem Mehrandokht Feizi, Matthias Rürup, Hank Zerbolesch und Jost Baum. Erstmalig bietet ein Familientag Begegnungen mit der Welt der Bücher für Kinder und Jugendliche ab 3 Jahren: mit Bilderbuchkino, Schreibwerkstätten, Manga-Workshop, Lesungen und Musik. Elisa Aseva hat zwei diskursive Formate mit Gästen wie Veronika Kracher, Johannes Franzen und Barbara Juch konzipiert.
 
Der öffentlichen Einladung, Texte zum Biennale-Thema „Wut“ einzusenden sind 714 Autorinnen und Autoren gefolgt. Ihre Beiträge werden in eine Performance des Schauspielensembles einfließen, die als Eröffnungsveranstaltung am 7. Mai in der mittlerweile deutschlandweit bekannten Diskothek „Open Ground“ stattfindet. Während der gesamten Festival-Zeit unterhalten Studenten der Wuppertaler Universität in der Neumarktstr. 46 ein Literatur-Café zur Begegnung und zum Austausch. Das Café ist täglich von 15-19 Uhr geöffnet. Die Hochschulzeitschrift „Karussell“ erscheint pünktlich zum Beginn am 7. Mai mit einer Ausgabe zum Biennale-Thema „Wut“.
 
Unter dem Titel „WTF – Wut trifft Freiraum“ lädt erstmalig ein Festivalzentrum zu zwanglosen Begegnungen und Gesprächen und einem niedrigschwelligen Rahmenprogramm ein, konzipiert und geplant von drei Studierenden der Literaturwissenschaften. Durch einen Open Call an lokale Akteure fanden mehrere Schreibwerkstätten ihren Weg ins Programm, die geschützte Räume z.B. für Frauen und für trans- und nonbinäre Personen bieten. Auch der mit 7.000 Euro dotierte Preis der Wuppertaler Literatur Biennale wird wieder vergeben, um den literarischen Nachwuchs zu fördern.
Veranstaltungsorte sind u.v.a. Das TalTonTheater, das LOCH, die „Insel“, das Café Swane, die Immanuelskirche und die Utopiastadt.
 
Bewährt von Julia Wessel mit Unterstützung von Torsten Krug und Thorsten Krämer kuratiert, wird die Wuppertaler Literatur Biennale 2026 von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, der Sparkasse Wuppertal, der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland sowie den Firmen Knipex und BarmeniaGothaer gefördert.
 
 
Über die WLB
 
Die Wuppertaler Literatur Biennale ist ein Festival für zeitgenössische Literatur, das im zweijährigen Rhythmus Texte und Themen der Gegenwart präsentiert, bekannte Autorinnen nach Wuppertal einlädt und der lokalen Literaturszene eine Plattform bietet. Veranstaltet wird das Format seit 2012 vom Kulturbüro der Stadt Wuppertal in Kooperation mit zahlreichen Akteuren der Kulturlandschaft und Stadtgesellschaft. Jede Ausgabe steht unter einem gesellschaftlich aktuell relevanten Motto, z.B. »Freiheit!« (2012), »#schönlügen« (2016), »Zuschreibungen. Geschichten von Identität« (2022) oder zuletzt »Vom Verschwinden« (2024).
 
Kulturbüro der Stadt Wuppertal
Dr. Bettina Paust (Leitung)
Julia Wessel (Projektleitung Wuppertaler Literatur Biennale)
Tel. +49 202 563 5297
wlb@stadt.wuppertal.de