Piraten

von Pawel Gurasijewitsch

Foto © Felix Lichtenfeld
Piraten
 
Ein Gedicht

Trostlos ist es unterm Laken,
So nur deine Hand, sich regt.
Und hast du nur einen Haken,
Gehört er besser abgelegt.
Darum stehlen Piraten Frauen
Oder verfall´n der Sodomie.
Denn dank ihrer Eisenklauen,
Klappt es schlecht mit Onanie.

Nun magst du sagen, sie haben doch
Die linke Hand und dann auch noch
Könnten sie den Körper schruppen
An gefäll´gen Gummipuppen.
Ich weiß es nicht, für ihre Leiber,
Klau'n sie nun mal gerne Weiber.
Ist man schon mal ein Pirat
Scheint so was recht und akkurat.
Schließlich steht der Sinn den Leuten,
Nicht teuer, sondern frei zu beuten.

Auch sind Piraten, falls betagt,
Auf dem off´nen Heiratsmarkt,
Da sie sich nicht Zähne putzen
Und kein Deodorant benutzen,
Niemals Unterhosen tragen
Und sich oft mit Fäusten schlagen,
Stets nur faulen Fisch verzehren,
Vater, Mutter nicht verehren,
Schlecht gelitten, weit und breit,
Von der holden Weiblichkeit.

Und noch scheußlich anzuschauen.
Darum k1au'n sie sich die Frauen.

Pawel Gurasijewitsch